ApfelSherry-Tiramisu

Das ApfelSherry-Tiramisu gehört zur neuen Generation der von Jürgen Krenzer geschaffenen authentischen Rhöner Küche. Diese Küche verwendet konsequent Rhöner Zutaten – nimmt mit den Rezepturen aber auch durchaus mal Anlehnung an internationale Spezialitäten. Wie zum Beispiel an den italienischen Dessert-Klassiker, der hier völlig anders und wesentlich leichter (!) interpretiert wird. Mittlerweile ist dieser Nachtisch nicht nur das am meisten bestellte Dessert, es wurde auch schon zigmal von Kollegen  kopiert. Hier nun exklusiv die Original- Kopiervorlage:

Das brauchen Sie dazu (für 4 RhönSchmecker):

200g Löffelbiskuit aus dem Kolonialwarenladen

Jeweils 400g Schmand (zu deutsch: Creme fraiche), Quark und Joghurt (rechtsdrehend) also insgesamt 1.200g, verstanden?

 0,1 l ApfelSherry halbtrocken

100 g zartbittere Blockschokolade mit hohem Kakaoanteil

Etwas Honig nach Gusto

2 Streuobstwiesen-Äpfel in kleine Stücke

2 Eßlöffel Kakao zum Betäuben

Und so geht’s:

Zuerst die Hälfte der Löffelbiskuits in eine hohe Form legen. Dann exakt mit der Hälfte des ApfelSherrys beträufeln. Vorher sollten Sie natürlich auch den ApfelSherry probieren. Erhöhen Sie deshalb einfach die Menge auf 0,2 l (Versand über www.rhoenerlebnis.de).

Schmand, Joghurt und Quark mit dem Honig, dem restlichen Sherry (es sollte schon noch etwas nach der Verkostung übrig bleiben!) und der gehobelten (hacken geht natürlich auch) Blockschokolade verrühren. Das sollte nicht zu lange erfolgen, da sonst der Arm weh tut und die Masse zu flüssig wird (weitere Infos unter www.massezufluessig.de). Apfelstücke nun final unterheben.

Die Hälfte der Masse auf die Biskuits geben. Dann wieder eine Schicht Biskuits auflegen, diesmal aber unbeträufelt (ApfelSherry ist ja bereits leer…). Den Rest der Masse darübergeben und mit dem Kakao betäuben.

Das Kunstwerk mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.

Dazu schmeckt perfekt ein edelsüßer ApfelSherry aus dem Whiskyfaß und ein Espresso. Viel Spaß beim Genießen!

Genudelte Lammhaxe vom Rhönschaf

Echte Regionalküche heißt auch, alle Fleischteile eines Tieres - in diesem Fall die des Rhönschafes - zu verwenden. Oftmals konzentriert man sich in der Gastronomie auf die sogenannten Edelteile wie Lende, Rücken oder Keule. Aber das haben ja alle auf der Karte. Ganze Lammhaxen im immer gleichen Kaliber (Größe) kann man heute aus Neuseeland beziehen. Rhönschaf-Lammhaxen sind oft sehr unterschiedlich im Gewicht. Und deshalb als ganze Lammhaxe nicht immer optimal umsetzbar. Da muss man bei der Verarbeitung kreativer sein.

Nachstehendes Gericht ist erst vor einiger Zeit in Krenzers (Ideen) Küche entstanden - und schon jetzt der Renner:

Das brauchen Sie dazu (Rezept für 4 RhönSchmecker):

2 Lammhaxen vom Rhönschaf

1 Knoblauchzehe

1 Karotte

1 kleine Zucchini

4 große Champignons

100 g getrocknete Tomaten in Öl

2 Lauchzwiebeln

und etwa 700 g gekochte Bandnudeln (4-6mm breit)

sowie Salz, schwarzer Pfeffer, Thymian, Salbei und Oregano

Und so geht's:

Lammhaxen abkochen und vom Knochen lösen. Fett wegschneiden (dann haben Sie allerdings andere Schafe als Rhönschafe gekauft!!!). Fleisch erkalten lassen und in nudelbreite Streifen schneiden. Zucchini, Karotten, Lauchzwiebeln und eingelegte Tomaten in etwas feinere Streifen schneiden. Die Champignons bitte in Scheiben zerlegen. Sieht einfach besser aus. Die Knoblauchzehe fein hacken. Bitte die Knoblauchpresse nicht benutzen, sondern wegschmeissen. (Restmüll) Gepresster Knoblauch ist ekelig, genauso wie Restmüll!

Das Haxenfleisch nun endlich scharf anbraten (was natürlich nur in richtig heißem Fett in einer gescheiten Bratpfanne gelingt). Das Gemüse und den Knoblauch zugeben (Achtung: natürlich nicht die Lauchzwiebeln, die werden zu schnell so schwarz wie Roland Koch). Kurz mit anbraten, dann die Nudeln noch bei ordentlich Hitze mit dazugeben und alles durchschwenken. Jetzt ohne Angst würzen und beim drittletzten Schwenk die Lauchzwiebeln in die mittlerweile gut gefüllte Pfanne geben. Fertig!

Das LammGenudel kann sogar in der Pfanne angerichtet werden, Krenzers ApfelSherry-Chutney ist dazu nicht nur ein schöner Begleiter. Schöne Begleiter reichen heute nicht määhr. Es oder er (für was gibt es Lektoren...) ist ein zusätzlicher Akzent. Das Rezept dazu verraten wir in unserem nächsten Buch mit dem Titel „Wie mache ich weiter, wenn ich am Ende bin?"

Na dann, wohl bekomms!

Rhönlamm-Leber in ApfelSherry-Sahne

In dieser Rubrik stellen wir ungewöhnliche Apfel-KochIdeen vor:

Die erste Idee stammt von unserem Vorstandsvorsitzenden Jürgen H. Krenzer, der in seinem Rhönschaf-Hotel "Krone" in Seiferts ab und zu eine geschnetzelte Lammleber in ApfelSherrysahne brutzelt.

Dazu benötigt man Lammleber vom Rhönschaf, Zwiebel, Äpfel, Sahne und natürlich ApfelSherry, am besten den Halbtrockenen. Als Gewürze Pfeffer, Honig und Salz.

Die Zubereitung geht schnell und einfach: Lammleber in grobe Streifen schneiden, in heißem Rapsöl anbraten und dann die gewürfelten Zwiebeln hinzufügen. Jetzt mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und ordentlich mit ApfelSherry ablöschen. Bitte nicht mit Wasser verdünnen. Wer es nicht ganz so apfelsherrylastig mag, nimmt noch etwas Bio-Streuobst-Apfelsaft aus der Rhön hinzu. Kurz einkochen lassen und dann die Sahne hinzufügen. Abschmecken mit ein wenig Honig vom Rhönimker und zum Schluß die feinen Apfelschnitze (Rote Sternrenette passt prima!) mit unterziehen.

Als Beilage empfiehlt der Kochprofi knusprige Bratkartoffeln. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen...

Rhöner Apfelschmarrn

...ein Lieblingsgericht von "Rhönerlebnis-Köchin" Eva. Sie brutzelt diesen Apfelschmarrn jedes Jahr im Herbst in einer Riesenpfanne auf dem Rhöner Apfeltag der "Schau-Kelterei" in Seiferts...

Und so wirds gemacht: Rosinen über Nacht in halbtrockenem ApfelSherry einlegen. Aus Eiern, Milch, Mehl und Zucker einen Pfannkuchenteig  rühren.  Pfannkuchenteig in eine heiße Pfanne geben (natürlich mit etwas Öl drinnen)  und  anbacken. Dann die ApfelSherry-Rosinen, gehackte Haselnüsse und Rote Sternrenetten oder Kaiser Wilhelm feinblättrig geschnitten dazu geben. Rotschalige Äpfel machen sich eben ganz gut in diesem Gericht. Aber es geht auch ein Jakob Lebel oder anderes. Aber bitte kein Granny Smith. Ihnen verrostet hinterher die Pfanne...

Den Pfannkuchen jetzt in der Pfanne mit zwei Gabeln zerrupfen und knusprig backen. Anrichten mit einer Zimt-Puderzucker-Kakao-Mischung. Einfach & lecker!  

Rhöner Apfelinitiative e.V. • Eisenacher Straße 24 • D-36115 Ehrenberg-Seiferts/Rhön